Nein zur Plastiktüte!

Wir sagen Nein zu Plastiktüten
Plastiktüten verursachen viel Müll und sind schädlich für die Umwelt

 

Überall sieht und bekommt man sie: Plastiktüten. Kein Einkaufsbummel, bei dem man nicht unweigerlich mindestens einen der werbebedruckten Beutel mit nach Hause trägt. Zu Hause werden die Tüten dann oft zu Mülltüten, was den Plastikmüllberg um ein vielfaches erhöht. Doch die Lösung ist recht einfach: Sag einfach Nein zur Plastiktüte!

Im April diesen Jahres einigten sich die Regierung und der Handel auf eine Gebühr für Plastiktüten. Damit möchte man die Verbraucher dazu bringen, weniger Plastiktüten zu benutzen. Selbst wenn viele Geschäfte die Tüten nicht mehr kostenlos abgeben: beobachtet man einmal die Menschen an der Kasse, ist man erstaunt, wie viele von Ihnen bereitwillig zahlen. Auch ich habe jahrelang Ja zur Tüte gesagt. Doch inzwischen findet sich nur noch eine Plastiktüte in unserem Besitz: Eine große, blaue Mehrwegtüte, mit der wir unser Altglas zum Container bringen.

Die Deutschen, die Plastiktüte und die Umwelt

Der Deutsche verbraucht laut der Deutschen Umwelthilfe im Schnitt 76 Plastiktüten im Jahr. Lediglich ein kleiner Teil dieser Tüten wird recycelt oder verwertet. So landen die meisten von ihnen auf Mülldeponien wo sie dann verrotten. Plastiktüten schädigen die Umwelt auf viele Weise: Sie werden aus fossilem Rohöl hergestellt und verbrauchen somit wertvolle Ressourcen. Je nach Material braucht eine Plastiktüte Jahrzehnte bis Jahrhunderte bis sie zerfallen ist. Bei diesem Vorgang werden weitere umweltschädliche Stoffe freigesetzt.

Die nachhaltige Variante: Jutetaschen

Jutetaschen-Die nachhaltige Alternative
Jutetaschen sind eine nachhaltige Alternative zu Plastiktüten

Ich gehe inzwischen nur noch mit meinem Rucksack auf dem Rücken einkaufen. Und in unserem Besitz befinden sich einige bunte Jutetaschen. Selbst wenn ich mit meiner Handtasche losgehe, habe ich immer eine kleine gefaltete Version dabei. Man weiß ja nie.
Im Laufe der letzten Jahre hat der „Büddel“, wie meine Oma ihn immer nannte, sein verstaubtes Image abgelegt. Jutetaschen gibt es überall, in allen Größen, Formen, mit und ohne Druck. Eigentlich findet sich da was für jeden Geschmack. Besonders toll finde ich die Aktion einer großen Drogeriekette: Man zahlt einen kleinen Obulus, und bekommt eine Tasche aus Biobaumwolle. Gibt man die Tasche wieder ab, erhält man entweder sein Geld zurück oder kann sich einen neuen Beutel mitnehmen.

Die Sache mit den Mülltüten

Die ist auch relativ einfach gelöst. Ich lebe in einer Stadt in der wir die gelbe, die graue und die blaue Tonne haben. Das Altpapier wandert lose in seine blaue Tonne, so ist es ja auch vorgesehen. Den Müll für die gelbe Tonne stecken wir ohne Tüte in unseren Abfalleimer, nach der Leerung wird der Eimer, sollte er verschmutzt sein, einmal kurz gesäubert. Bliebe da noch die graue Tonne. Hier benutzen wir Tüten. Allerdings nicht irgendwelche, sondern die aus Bio-Folie. Die Folie wird auf Basis von Mais-, Weizen- und Kartoffelstärke hergestellt und ist kompostier- und biologisch abbaubar. Diese Bio-Tüten sind inzwischen fast überall erhältlich. Zwar zahlt man ein klein wenig mehr als für die üblichen Plastikmüllbeutel, aber das ist es auf jeden Fall wert.

Bio-Müllsäcke für mehr Nachhaltigkeit
Kompostierbare Bio-Müllsäcke sind eine gute Alternative zu Plastiksäcken

So haben wir den Grundstein für ein plastikfreieres Leben gelegt.
Nutzt Ihr regelmäßig Jutetaschen?
Wo habt Ihr noch Alternativen zur Plastiktüte gefunden?
Ich freue mich über Kommentare!
Eure Nina.

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Detox-Wasser GIMZ schnell und einfach selbst gemacht

Detox-Wasser

Detox ist in aller Munde und gerade zu dieser Jahreszeit wollen viele frisch und gesund in den Sommer starten. Doch es müssen nicht immer teure Detox-Kuren sein. Wie man mit einfachen Zutaten schnell und einfach das Detox-Wasser GIMZ selber macht, erfahrt Ihr hier.

Was ist Detox?

Detox meint Entgiftung. Man geht davon aus, dass sich durch eine unvorteilhafte Lebensweise, Stress oder diverse Genußmittel sogenannte Schlacken im Körper bilden. Eine Entgiftung verspricht mehr Energie und Vitalität, in manchen Fällen sogar eine Gewichtsabnahme. Doch müssen es nicht immer teure Kuren sein. Das Rezept für GIMZ habe ich vielfach im Netz gefunden und es selbst ausprobiert: Es lässt sich mit einfachen Zutaten und geringem Zeitaufwand selbst herstellen.

Was heißt GIMZ?

Für das Detox Wasser benötigt man Gurke, Ingwer, Minze und Zitrone
Zutaten für das Detox-Wasser

GIMZ meint Gurke-Ingwer-Minze-Zitrone. Damit sind auch schon fast alle Zutaten für dieses Rezept aufgezählt. Zusätzlich benötigt Ihr ein verschließbares Gefäß und einen Liter Wasser. Wer eine gute Wasserqualität hat, kann Leitungswasser nutzen, sonst nehmt Ihr stilles Mineralwasser.

Gefäß und Wasser für die Zubereitung des Detox-Wassers
Ein verschließbares Gefäß und ein Liter Wasser für die Zubereitung

 Was können diese Zutaten?

Gurke ist nicht nur frisch, sondern auch reich an Kalium, der den Wasserhaushalt des Körpers reguliert.
Ingwer fördert die Durchblutung, ist antibakteriell und entzündungshemmend.
Minze wirkt krampflösend und ebenfalls entzündungshemmend.
Zitrone ist reich an Vitamin C, B-Vitaminen und Magnesium.

Zutaten für das Detox-Wasser
Die Zutaten werden in Scheiben geschnitten

 Rezept für GIMZ

Ich nehme:
1/2 Schlangengurke
2-3 cm Ingwer
1/2 Zitrone
10-12 Minzblätter

Ich habe selbstverständlich alle Zutaten in Bio-Qualität gekauft. Das Rezept könnt Ihr nach Eurem Geschmack variieren. Mehr oder weniger Ingwer, eine ganze Zitrone, das bleibt Eurem Geschmack überlassen. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr den Ingwer und die Gurke schälen, ich mache das nicht.
Gurke, Ingwer und Zitrone werden in Scheiben geschnitten. Dann gebt Ihr alles zusammen mit der Minze in Eurer Gefäß und füllt es mit einem Liter Wasser auf. Das Gefäß verschließt Ihr und stellt es über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen habt Ihr wunderbar frisches, schmackhaftes Wasser. Wie der längerfristige Effekt des Wassers ist, kann ich noch nicht sagen. Mein Fazit: Es schmeckt gerade an heißen Tagen toll und es ist so einfach seinem Körper etwas Gutes zu tun.

Habt Ihr GIMZ schon einmal probiert?
Habt Ihr Tipps und Tricks?Über Kommentare freue ich mich sehr.

Eure Nina.

 

 

Mein Garten auf dem Fensterbrett und selbst gezogener Feldsalat

Kräuter anbauen auf dem Fensterbrett
Kräuter wie Basilikum oder Minze eignen sich gut für einen Fensterbrettgarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Garten ist einfach wunderbar. Ich habe leider keinen. Und auch keinen Balkon. Dennoch möchte ich Gärtnern. Was ist also unter diesen Umständen machbar? Ein Fensterbrettgarten!

Mein Garten auf dem Fensterbrett – Warum?

Für mich gab es gleich mehrere Gründe einen Fensterbrettgarten zu wollen. Der erste war mein kleiner Sohn. Er isst gerne Obst und Gemüse. Das kaufen wir im Super- oder Biomarkt. Ich denke aber, dass es wichtig ist, Kinder dafür zu sensibilisieren, dass es sich bei eben diesem Obst und Gemüse um lebende Organismen handelt, die gesät und gepflegt werden müssen, die Zeit brauchen, um zu wachsen und schlussendlich auf unserem Teller zu landen.  Nun ist er schon ein Stück weit zu einem kleinen Gärtner geworden. Er liebt es, Erde einzufüllen, Samen zu säen und alles zu gießen. Er freut sich, wenn die Pflänzchen wachsen, und stibitzt sich hier und da ein Blättchen. Und mir geht es genauso.
Durch den kleinen Garten holen wir uns ein Stück Natur ins Haus, ein wenig Ursprünglichkeit. Für mich ist es wichtig, wenigstens einen kleinen Teil unserer Nahrungsmittel selbst gezogen zu haben. Große Sprünge macht man mit dem Fensterbrettgarten nicht, aber trotzdem ist es toll, wenigstens ein paar Mal im Jahr etwas aus dem eigenen kleinen Garten zuzubereiten.
In den nächsten Monaten werde ich viel ausprobieren, schauen was sich gut auf dem Fensterbrett anbauen lässt und selbstverständlich darüber berichten.

Darf ich vorstellen: Mein kleiner Garten

Mein Fensterbrettgarten befindet sich in der Küche. Wir leben in einem Altbau mit sehr hohen Decken, in der Küche gibt es einen kleinen Erker und ein Fenster mit separatem Oberlicht. In die Nische am Fenster passte wunderbar eine Anrichte aus einem bekanntem Möbelhaus, deren Oberfläche nun als Platz für die gerade gesäten und viel Pflege benötigenden Pflanzen dient. Zwischen Fenster und Anrichte haben wir zwei weiße Balkonkästen platziert, in denen in der nächsten Zeit Radieschen und Erdbeeren gepflanzt werden sollen. Noch sieht es ein wenig kahl aus, aber Basilikum und Minze wachsen gut.

Die Oberfläche der Anrichte dient als erste Ebene des Fensterbrettgartens
Anrichte als untere Etage Fensterbrettgartens

 

Zwischen dem Oberlicht und dem Fenster haben wir ein Brett angebracht, das nun Extrafläche für die Pflanzen bietet, die nicht ein tägliches Gießen oder anderweitig Pflege brauchen. Von unten haben wir Haken in das Brett geschraubt, um eventuell Hängetöpfe oder Rankhilfen anzubringen zu können. Auch hier ist noch ordentlich Platz, aber ich hoffe, dass hier bald viele Pflanzen stehen werden.

Eingezogenes Brett am Oberlicht für den Fensterbrettgarten
Fensterbrettgarten Oberlicht

Der erste kleine Erfolg: Selbst gezogener Feldsalat

Vor einiger Zeit habe ich auf etwas Planzerde aus Kokosfasern Feldsalat gesät. Unsere Küche hat von morgens bis zum frühen Abend Sonne, ich habe also immer Abends mit einer Sprühflasche die Erde und die Pflänzchen feuchtgesprüht. Ich habe keinen Dünger verwendet. Der Salat wuchs enorm schnell, unten seht Ihr das Ergebnis nach zweieinhalb Wochen. In ein paar Tagen werden wir also unseren ersten selbst gezogenen Feldsalat essen können.

Feldsalat eignet sich gut für die Aufzucht auf dem Fensterbrett
Der erste selbst gezogene Feldsalat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So klein unser Fensterbrettgarten auch ist, wir haben viel vor! Vielleicht teilt Ihr mir mit, ob und welche Erfahrungen Ihr gemacht habt? Habt Ihr Tipps und Tricks?
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Eure Nina.

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Ich mache mich auf den Weg

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Ich mache mich auf den Weg

Ich begrüße Euch ganz herzlich auf Madame Grün. Ich freue mich, dass Ihr meinen Blog besucht und Euch die Zeit nehmt, meine Zeilen zu lesen. Denn ich habe einen Entschluss gefasst: Unser Leben soll anders werden.

Ich bin stolze Mutter eines dreijährigen Sohnes. Ich bin eine Working Mum, arbeite zur Zeit in zwei Jobs und oft bestimmen Termine und To Do-Listen unseren Alltag. Und viel zu selten bleibt Zeit für etwas Besonderes. Dabei habe ich so viele Wünsche:

Vor allem wünsche ich mir mehr Achtsamkeit, Bewusstsein und Zeit.
Ich wünsche mir eine bessere und gesündere Ernährung.
Ich wünsche mir mehr Bezug zur Natur und mehr Natur in unserer Wohnung.Ich wünsche mir mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in unserem Leben.

Es ist an der Zeit, meine Wünsche in die Tat umzusetzen. Ich mache mich also auf, Wege zu finden, um unser Leben mit einfachen Mitteln umzugestalten.

Es wäre schön, wenn Ihr mich auf meiner Reise begleitet.